Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. Februar 2019, Nr. 46
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08.09.2018 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

»Seid wachsam!«

Vor 75 Jahren wurde der tschechische Journalist, Kommunist und antifaschistische Widerstandskämpfer Julius Fucik in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Eine Gedenkrede

Am 8. September 1943 wurde Julius ­Fucik in Berlin ermordet. Einen Tag zuvor hatte die später »Blutnächte von Plötzensee« genannte Massenhinrichtung aller von faschistischen Richtern zum Tode verurteilten etwa 250 Häftlinge, davon 125 Tschechen, in der Strafanstalt begonnen. Hitler hatte kurz zuvor verlangt, Todesurteile schnell zu vollstrecken.

In der DDR wurden zahlreiche Einrichtungen, Straßen und Plätze nach Julius Fucik benannt. In Städten wie Gera, Pirna, Plauen, Pößneck oder Stralsund gibt es bis heute Fucik-Straßen. Der Fucik-Platz in Dresden wurde 1991 in Straßburger Platz umbenannt, ab 1999 errichtete VW dort eine Fabrik.

jW dokumentiert Auszüge aus einer Rede, die der Journalist Klaus Haupt am 7. September 2003 auf einer politisch-literarischen Matinee in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin zu Ehren des tschechischen Kommunisten gehalten hat.

Wenn von Julius Fucik die Rede ist, dann denkt wohl nicht nur unsereiner zuerst an die »Rep...

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