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08.09.2018 / Inland / Seite 8

»Die aktuellen Änderungen reichen eindeutig nicht«

Bündnis »Mietenwahnsinn« plant Gegenveranstaltung in Berlin zum »Wohngipfel« der Bundesregierung. Ein Gespräch mit Reiner Wild

Milan Nowak

Gemeinsam mit anderen laden Sie zum alternativen Wohngipfel am 20. September in Berlin. Wer ist beteiligt, und was ist geplant?

Es gibt Workshops und danach eine Diskussion mit Bundestagsabgeordneten. Unsere Veranstaltung findet im Vorfeld des Wohngipfels der Bundesregierung statt, damit wir dort am 21. September unsere Forderungen präsentieren können. Wir haben mit Mieterinitiativen und Verbänden das Bündnis »#Mietenwahnsinn« gegründet und einen Aufruf verfasst. Beteiligt sind etwa der Deutsche Mieterbund, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Sozialverband VdK, der Paritätische Gesamtverband und die BAG Wohnungslosenhilfe. Auch die Bundestagsabgeordneten Caren Lay von Die Linke und Christian Kühn von den Grünen unterstützen uns. In wenigen Tagen kamen über 160 Organisationen zusammen.

An einen Tisch mit Bundesbauminister Horst Seehofer, CSU, werden Sie sich aber auch setzen?

Wir sitzen nicht am Tisch bei Seehofer, weil er uns nicht eingeladen hat. Zwar wu...

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