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08.09.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Herausforderung »Liquid Democracy«

Bewegung »Aufstehen« verspricht basisdemokratischen Prozess. Es gibt Versuche, die Offenheit auszunutzen

Claudia Wangerin

Der Meinungsbildungsprozess in der Sammlungsbewegung »Aufstehen« erinnert an das, was die Piratenpartei als »Liquid Democracy« bekannt gemacht hat: Zum Einsatz kommt dabei die Software »Polis«, die entwickelt wurde, um in großen Gruppen Debatten und Abstimmungen im Internet zu organisieren. Parallel dazu finden in mehreren Städten Treffen von Menschen statt, die sich auf der Internetseite der links-sozialdemokratischen Bewegung registriert haben und nun auch »offline« gemeinsam aktiv werden wollen. Wie viele der inzwischen mehr als 110.000 Anmeldungen von tatsächlich Mitmachwilligen kamen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Allerdings scheint das Organizing-Team des Trägervereins von »Aufstehen« zur Zeit überlastet zu sein. Das Interesse sei viel größer als gedacht, sagt Andreas Grünwald, der Kontakt aufgenommen hat, weil er in Hamburg mit einigen Mitstreitern – »meist parteilos, aber auch Linke und SPD« – eine Ortsgruppe gründen will. »Die wisse...

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