07.09.2018 / Ausland / Seite 7

Um des Redens Willen

Delegation der Ansarollah vor Verhandlungen in Genf von Saudi-Arabien aufgehalten. Riad und Teheran nicht mit am Tisch

Wiebke Diehl

In Genf haben am Donnerstag die Gespräche zwischen den innerjemenitischen Konfliktparteien unter Vermittlung des UN-Sondergesandten Martin Griffiths begonnen. Niemand erwartet dabei offensichtlich einen großen Durchbruch. Griffiths gab als Ziel der bis Sonntag andauernden Verhandlungen lediglich aus, »Vertrauen zwischen den Konfliktparteien« aufbauen zu wollen. Es wird bereits als Erfolg ausgegeben, wenn ein Treffen überhaupt zustande kommt.

Bis Donnerstag mittag war nicht klar, ob die Delegation der Ansarollah, die weite Teile des Landes regieren, überhaupt würde anreisen können. Laut ihnen nahestehenden Quellen wurde das Flugzeug der Delegation von den Saudis und ihren Verbündeten am Start in Sanaa gehindert, weil an Bord auch Schwerverletzte gewesen seien, die zur medizinischen Behandlung in die Schweiz gebracht werden sollten. Westliche Medien ignorierten diese Meldung zunächst größtenteils und suggerierten mit der lapidaren Bemerkung, die Delegation ...

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