Gegründet 1947 Mittwoch, 23. Oktober 2019, Nr. 246
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
06.09.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Fairer Umgang mit Konzernen

Bundesfinanzminister warnt vor zu hoher Besteuerung von Monopolen der Digitalwirtschaft

Eigentlich wollten sie die Datenkraken das Fürchten lehren. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten am 19. Juni auf Schloss Meseberg verkündet, sie wollten die großen Digitalkonzerne höher besteuern.

Google, Facebook und Co. zahlen der EU-Kommission zufolge deutlich weniger Abgaben als herkömmliche Industrie- und Dienstleistungsbetriebe. Die Digitalkonzerne verbuchen zwar in der EU gewaltige Umsätze und Gewinne, zahlen aber kaum Steuern, weil sie in den meisten Ländern keine Firmensitze haben.

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, bei einem Jahresumsatz ab 750 Millionen Euro sowie einem Onlineumsatz von 50 Millionen Euro in Europa drei Prozent Ertragsteuer zu verhängen. Argumentiert wird, dass die Konzerne mit den Daten von Millionen Nutzern in Europa gewaltige Umsätze machen, aber kaum Steuern zahlten, während Industriekonzerne mit Fabriken in anderen Ländern auch entsprechend Steuern zahlen ...

Artikel-Länge: 2947 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €