08.09.2018 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Unter Karls Augen

Rechte Ausschreitungen in Chemnitz auch vor Marx-Denkmal beschäftigen Medien, Politik und Behörden. Gegendemonstranten setzten diese Woche ein starkes Zeichen

Jan Greve

In dem Jahr, in dem Karl Marx 200 Jahre alt geworden wäre, ist sein Gesicht in der deutschen Medienlandschaft allgegenwärtig. Das hat allerdings nichts mit seinen revolutionären Gedanken und kritischen Analysen zu tun: Vor dem »Nischel«, wie das in der Chemnitzer Innenstadt stehende Karl-Marx-Monument genannt wird, haben sich in den vergangenen zwei Wochen extrem Rechte und Neonazis ebenso versammelt wie antifaschistische Gegendemonstranten. Die Debatte über das, was in den letzten Tagen in der sächsischen Stadt geschehen ist, hält an – und sie gewinnt durch Äußerungen hochrangiger Behördenvertreter der Bundesrepublik neuen Zündstoff.

Nachdem am frühen Morgen des 26. August ein 35jähriger Mann auf dem Chemnitzer Stadtfest getötet wurde, haben Rechte mehrfach die Straßen unsicher gem...

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