01.09.2018 / Ausland / Seite 7

Hoffnung und Ernüchterung

Mexikos designierter Präsident López Obrador bereitet sich auf die Amtsübernahme vor

Torge Löding

Der klare Sieg von Andrés Manuel López Obrador bei der unfairen und von Gewalt überschatteten Präsidentschaftswahl im Juli hat bei vielen Mexikanern große Hoffnungen geweckt. Die Übergangszeit bis zur Regierungsübernahme im Dezember nutzen der Morena-Politiker und sein Team, um wichtige Weichen für den politischen Kurs der kommenden sechs Jahre zu stellen. Im neu gewählten Parlament verfügen die »Bewegung der nationalen Erneuerung« (Morena) und ihre Koalitionspartner – die linke Arbeiterpartei PT und die evangelikale »Partei des sozialen Treffens« (PES) – über die Mehrheit der Sitze. Erstmals ist fast die Hälfte aller Abgeordneten weiblich. Und eine entscheidende Bürgerkonsultation hat bereits begonnen: Bis zum 28. Oktober soll entschieden werden, ob das Prestigeprojekt für einen neuen Hauptstadtflughafen im nahegelegenen Texcoco realisiert werden soll. Dagegen formierte sich von Anfang an eine Front von Anwohnern, denn ganzen Ortschaften droht die Vertre...

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