31.08.2018 / Ausland / Seite 7

Nichts geht mehr

Stillstand in den Verhandlungen zwischen Washington und Pjöngjang. USA halten an Militärmanöver mit Südkorea fest

Knut Mellenthin

Die »Annäherung« zwischen den USA und der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) scheint zweieinhalb Monate nach dem Gipfeltreffen ihrer Staatsoberhäupter in Singapur in einer Sackgasse zu stecken. China hat am Donnerstag Donald Trumps Versuch zurückgewiesen, die Verantwortung dafür auf die Volksrepublik abzuwälzen. Die Sprecherin des Außenministeriums in Beijing, Hua Chunying, sagte während einer routinemäßigen Pressekonferenz, die Bemerkungen des US-Präsidenten seien »verantwortungslos« und schwer verständlich. Washington solle »auf sich selbst schauen«, wenn Schwierigkeiten im Verhältnis zu Pjöngjang aufträten.

Trump hatte zuvor am Mittwoch behauptet, China belaste dieses Verhältnis, indem es aufgrund des Handelskrieges mit den USA »furchtbaren Druck« auf Nordkorea ausübe. Zugleich gewähre China der DVRK trotz der vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen, also von Beijing mitgetragenen Sanktionen beträchtliche Unterstützung, »einschließlich Geld, Treibst...

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