31.08.2018 / Inland / Seite 2

»Die Ausgaben provozieren ein Wettrüsten«

Internationaler Antikriegstag am Sonnabend. Friedensbewegung kämpft an vielen Fronten gegen herrschende Doktrin. Ein Gespräch mit Lühr Henken

Markus Bernhardt

Anlässlich des Internationalen Antikriegs- bzw. Weltfriedenstags, der traditionell am 1. September begangen wird, finden an diesem Wochenende bundesweit über 200 Veranstaltungen statt. Sind Sie zufrieden?

Ja, das ist eine außerordentlich hohe Zahl. Das ist sehr erfreulich. Auffallend viele Veranstaltungen werden vom DGB und seinen Gliederungen durchgeführt. Zum Gedenken rufen aber auch zahlreiche Kirchenkreise auf. Im Osten ist häufig die Partei Die Linke die Veranstalterin. Meist haben sich Bündnisse mit wiederkehrenden Losungen zusammengefunden wie »Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!« und »Abrüsten statt aufrüsten!«.

Vor welchen Herausforderungen steht die Friedensbewegung aktuell?

Die größte Herausforderung besteht für mich ganz klar in der Aufrüstungspolitik der Bundesregierung. Vielen ist klargeworden, dass die Spitzen von CDU/CSU tatsächlich die Verdoppelung des Bundeswehrhaushalts anstreben. Die SPD erweist sich bisher nicht als Widerstandsk...

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