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29.08.2018 / Inland / Seite 5

Einkommen zweitrangig?

Krankenkasse sieht keinen Zusammenhang zwischen materieller Lage von Eltern und Gesundheit der Kinder

Susanne Knütter

Es sei der Bildungsgrad der Eltern, der einen Einfluss auf die Gesundheit der Kinder habe. Erst an zweiter Stelle stünden die familiären Einkommensverhältnisse. Zu diesem Ergebnis kamen die Autoren des »Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit 2018«, welchen sie gemeinsam mit der Deutschen-Angestellten-Krankenkasse (DAK) am Dienstag in Berlin vorstellten. Irritierte Gesichter und eine erste Nachfrage aus dem Kreis der anwesenden Journalisten, die wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeint war: ob Kinder von Eltern mit hohem Einkommen, aber niedriger Bildung dann häufiger krank seien. Wolfgang Greiner, Professor für Gesundheitsökonomie und -management an der Universität Bielefeld und einer der Autoren der Studie, konnte darauf zwar keine Antwort geben, aber nahm die Frage als Anregung für die Wiederauflage der Studie in voraussichtlich vier Jahren dankend auf.

Auf der Grundlage der Versichertendaten von ungefähr 590.000 Kindern und Jugendlichen sowie circ...

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