28.08.2018 / Sport / Seite 16

Ein Hoch auf den fehlbaren Schiri!

Gabriele Damtew

Über den aufkommenden Unmut ob des zu oft oder zuwenig bemühten Videobeweises in der gerade gestarteten Bundesliga kann man in der dritten Liga nur müde lächeln. Den VAR (Video Assistant Referee) gibt es nicht. Alleiniger Entscheidungsfinder auf dem Platz ist und bleibt der gute alte fehlbare Schiri. Auch die Torlinientechnik ist zu teuer für die Niederungen des Fußballs. Hier regiert kein objektives »Hawk Eye«, sondern die Tatsachenentscheidung, die, streng genommen, eine Behauptung ist, die keines Beweises bedarf. Schließlich geht es um ein Spiel, nicht um eine Gerichtsverhandlung. Allein die Adleraugen von Unparteiischen und deren Assistenten entscheiden in Bruchteilen von Sekunden darüber, ob der Ball die Torlinie in vollem Umfang überquert hat. Hoch lebe der sich irrende Mensch, pardon, Schiedsrichter!

Es gab genügend Gründe, ihn zu feiern. Obgleich 6.000 Cottbusser, etwa 100 Meppener sowie beide Teams und Trainer im Stadion der Freundschaft damit gl...

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