27.08.2018 / Inland / Seite 5

Destruktive Konkurrenz

Großreederei Hapag-Lloyd will vier Linien von Bremerhaven nach Hamburg umleiten. Für Containerterminal an Wesermündung halbiert sich dadurch der Umschlag

Burkhard Ilschner

Lässt ausgerechnet Hamburgs marode Infrastruktur demnächst Bremerhavens Containerumschlag schrumpfen? Die aktuellen Pläne der Reederei Hapag-Lloyd, einige Linienverbindungen von der Weser an die Elbe umzuleiten, lassen diese Vermutung zu.

Hapag-Lloyd will vier von fünf transatlantischen Containerlinien, die derzeit Bremerhaven anlaufen, ab dem Herbst nach Hamburg umdirigieren. Das berichtete am Donnerstag unter anderem der Weserkurier. Deutschlands letzte große Linienreederei, an der auch die Stadt Hamburg beteiligt ist, hat mit dem taiwanesischen Konzern Yang Ming und dem neuen japanischen Reedereiverbund ONE das Bündnis »The Alliance« gebildet. Gemeinsam betreiben die drei unter anderem acht Nordatlantiklinien, die kanadische, US-amerikanische und mexikanische mit nordwesteuropäischen Häfen verbinden. Bislang laufen drei dieser Linien in Deutschland die Elbe an und fahren die 80 Kilometer nach Hamburg stromaufwärts. Fünf werden am »Containerterminal ...

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