Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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25.08.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Heikos Seifenblase

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Außenminister Heiko Maas hat in einem Gastbeitrag in der Wirtschaftszeitung Handelsblatt einen Scheinvorschlag gemacht, wie die deutschen Konzerne sich der geschäftsschädigenden Sanktionen Washingtons gegen den Iran entledigen könnten. Auch ihm ist offenbar aufgefallen, dass in Teilen der deutschen Kapitalistenklasse ziemlicher Ärger besteht über die US-Sanktionen. Sie machen es praktisch unmöglich, mit dem aufstrebenden Staat Iran, der dank großer Öl- und riesiger Gasvorkommen außerdem zahlungskräftig ist, Geschäfte zu machen. Die Methode der USA ist einfach: Der Iran wird als »Terrorstaat« deklariert. Allen Unternehmen, die Waren in den Iran exportieren oder aus ihm importieren oder gar in diesem Land investieren, ist der US-Markt versperrt. Banken, die den dazu nötigen Zahlungsverkehr organisieren, geht es ebenso. Dass die USA diese Drohung ernst meinen, haben sie vor 2015 gezeigt, als die von der UNO verhängten Sanktionen gegen den Iran noch galten. I...

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