27.08.2018 / Inland / Seite 2

»Sind solidarisch mit lohnabhängig Beschäftigten«

Proteste im Hambacher Forst halten an. Umweltaktivisten kämpfen auch für weltweite Klimagerechtigkeit. Ein Gespräch mit Anna Schönberg

Markus Bernhardt

Am Wochenende ist es im Hambacher Forst zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Umweltschützern gekommen. Was ist passiert?

Die Polizei setzt nach wie vor auf eine Zermürbungs- und Eskalationsstrategie. Sie versucht damit, die Räumung des Forstes zu legitimieren. Aktuell sind Menschen uns unterschiedlichen politischen Spektren hier zugegen, die sich unter anderem mittels Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die Rodung des Waldes engagieren. Die Polizei versucht das mit aller Macht zu verhindern. Wir verurteilen die Gewalt der Beamten aufs schärfste, werden uns davon jedoch nicht einschüchtern lassen. Unser Aktionskonsens besagt, dass von uns keine Eskalation ausgehen wird.

Per Erlass hat das Innenministerium NRW für die Zeit vom 1. Oktober bis kurz vor Weihnachten die sogenannte größtmögliche Verfügbarkeit festgelegt. Weshalb?

Landesregierung und Polizei haben sich vorgenommen, die Räumungs- und Rodungsarbeiten im Hambacher Forst mit gewaltsamen Mitt...

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