24.08.2018 / Inland / Seite 4

Pharmaskandal weitet sich aus

Razzien in Hessen und der Schweiz. Kriminelles Netzwerk vermutet

Im Pharmaskandal um gestohlene Krebsmedikamente hat die Staatsanwaltschaft Potsdam elf Wohn- und Geschäftsräume in Hessen durchsuchen lassen. Dabei seien Unterlagen und elektronische Daten sichergestellt worden, teilte ein Behördensprecher am Donnerstag mit und bestätigte damit Informationen des ARD-Magazins »Kontraste« und des Spiegel. Die Zahl der Beschuldigten habe sich zudem von zwei auf sieben erhöht.

Das Unternehmen Lunapharm soll gestohlene Krebsmedikamente von einer griechischen Apotheke bezogen und in mehrere Bundesländer geliefert haben. In Brandenburg steht deshalb Gesundheitsministerin Diana Golze (Die Linke) unter Druck, weil die Medikamentenaufsicht trotz Hinweisen zunächst nicht durchgegriffen haben soll. Es ist weiter unklar, ob die teuren Medikamente womöglich wegen falscher Lagerung nicht mehr richtig wirkte...

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