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24.08.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Aufklärung tut immer noch not

Stigmatisierung erschwert Prävention. Selbsthilfeorganisationen räumen mit Vorurteilen über HIV und AIDS auf

Markus Bernhardt

Die Lebenssituation von Menschen mit der Immunschwächekrankheit HIV hat sich in den letzten Jahren immer mehr verbessert. Galt eine Infektion mit dem HI-Virus in den 1980er Jahren noch als sicheres Todesurteil, lässt sich damit heutzutage ein nahezu normales Leben führen. Trotz alledem existieren in der Durchschnittsbevölkerung noch viele Ängste und Vorbehalte, die das Leben von Menschen mit HIV noch immer erschweren. Diskriminierungserfahrungen und die Situation von HIV-Infizierten am Arbeitsplatz dominieren daher auch die diesjährigen »Positiven Begegnungen«, die am gestrigen Donnerstag in Stuttgart begonnen haben. An der europaweit größten Konferenz zum Leben mit der Immunschwäche, die bereits zum 20. Mal stattfindet und von der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) durchgeführt wird, nehmen mehr als 400 Menschen teil.

»Ich freue mich sehr, dass unsere Stadt die ›Positiven Begegnungen‹ zum dritten Mal willkommen heißt. Das ist ein starkes Zeichen. Schluss mit Abl...

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