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23.08.2018 / Inland / Seite 5

Jobflaute im Norden

Windkraftanlagenbauer Enercon will mehr als 800 Stellen bei Zulieferern abbauen

Kristian Stemmler

Die lange Dürre und das Achterbahnwetter in diesem Sommer sollten auch dem letzten Zweifler die Augen geöffnet haben: Der Klimawandel hat längst auch hierzulande Fahrt aufgenommen. Ausgerechnet in dieser Lage kündigt sich in der Windkraftbranche eine Flaute an. Die besten Jahre für die Erbauer von Windparks seien in Deutschland vorbei, schrieb am 9. Juli die Wirtschaftswoche. Ursache sei die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2017, die lange Fristen für den Bau neuer Windkraftanlagen eingeführt und den Anteil der alternativen Energieträger bei der Stromerzeugung auf 45 Prozent gedeckelt habe.

Bemerkbar macht sich das jetzt offenbar beim größten deutschen Hersteller von Windenergieanlagen (WEA), der Enercon GmbH mit Stammsitz im ostfriesischen Aurich. Das 1984 gegründete Unternehmen, das heute mit weltweit rund 14.000 Mitarbeitern international zu den fünf größten WEA-Produzenten zählt, will in der BRD mehr als 830 Arbeitsplätze abbauen, wie ...

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