22.08.2018 / Inland / Seite 2

»Haben Betrieb beim Bundesamt gestört«

Mit Instrumenten gegen den Verfassungsschutz: Musiker des Netzwerks »Lebenslaute« blockieren Behörde. Gespräch mit Katinka Poensgen

Gitta Düperthal

Rund 70 Musikerinnen und Musiker des Netzwerkes »Lebenslaute« blockierten am Montag morgen ab fünf Uhr die Eingänge zum Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln-Volkhoven. Ihre Forderung: »Geheimdienste abschalten«. Was war dort los – und wieso gab es am Dienstag ein weiteres, dieses Mal angemeldetes Konzert dort?

»Lebenslaute« macht jedes Jahr eine politische Aktion, um öffentlich zu protestieren: auf Militärübungsplätzen, Abschiebeflughäfen, vor Atomfabriken und Raketendepots, in Ausländerbehörden. In vergangenen Jahren hatten wir oft jeweils Gebäude schon am selben Tag morgens früh blockiert, bevor wir später dort unser angemeldetes Konzert gaben. In diesem Jahr war der Verfassungsschutz an der Reihe. Im Vorfeld befürchteten wir, dass wir beobachtet werden. Die Polizei hätte uns schon am Dienstag früh in Empfang nehmen und dadurch unsere Aktion verhindern können. Deshalb haben wir diesmal schon am Vortag blockiert. Frei nach dem Motto aus dem von uns...

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