20.08.2018 / Ausland / Seite 7

Zur Einheit genötigt

Vor den Wahlen muss Polens Opposition Formen der Zusammenarbeit finden

Reinhard Lauterbach, Poznan

Zwei Monate vor den Kommunal- und Regionalwahlen und ein Jahr vor den Parlamentswahlen in Polen sind die Umfragen für die regierende Partei PiS nicht schlecht. Bei 42 Prozent sieht sie die jüngste Prognose des Instituts IBRIS, das wäre erneut eine absolute Mehrheit im Sejm. Allerdings hätte die PiS ein Mandat weniger als bisher, obwohl im Herbst 2015 nur 37,6 Prozent der Wähler für sie gestimmt hatten. Die Auflösung des Paradoxons ist, dass diesmal die Sozialdemokraten des »Bündnisses der Demokratischen Linken« (SLD) ziemlich sicher mit um die zehn Prozent in das nationale Parlament zurückkehren dürften. Vor drei Jahren waren sie gescheitert, so dass ihre Stimmen anteilig auf den Rest der Parteien verteilt wurden. Davon hatte die PiS in besonderem Maße profitiert.

Nicht rosig sehen die Prognosen für die Opposition auch für die bevorstehenden Regionalwahlen aus. Bisher hält die PiS nur in drei der 16 Wojewodschaften die Mehrheit in den Regionalparlamenten,...

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