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18.08.2018 / Ausland / Seite 6

Kaiser von Kreta

Das deutsche Staatsunternehmen Fraport hat sich Griechenlands Flughäfen unter den Nagel gerissen. Jetzt wird »modernisiert«

Hansgeorg Hermann, Vamos (Kreta)

Für 1,2 Milliarden Euro hat der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport vor zwei Jahren 14 griechische Flughäfen übernommen. Seither wird »modernisiert«, »überholt« und gebaut, um aus den »Schrott-Airports«, wie Die Welt 2016 in einem Artikel spottete, Geldfabriken zu machen. Fraport, zur Hälfte im Besitz des Landes Hessen und damit ein deutscher Staatsbetrieb, setzt in Griechenland auf einen erfahrenen Chefantreiber, den in Österreich geborenen Alexander Zinell. Er darf, wie er jüngst in der lokalen Fraport-Hauspostille Grec14n mitteilte, rund 415 Millionen Euro ausgeben, um vor allem die großen Stationen Thessaloniki, Rhodos und Chania auf Kreta mit einem jährlichen Passagieraufkommen von fast 15 Millionen Passagieren aufzumöbeln.

Der Mann, der sich in dem 170 Seiten starken Heftchen im Reader’s Digest-Format unter der Rubrik »CEO’s note« (Chief Executive Officer) vorstellt, ist ein 51 Jahre junger Typ, der auf dem beigestellten Farbfoto thront, als sei ...

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