Der Schwarze Kanal
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03.02.1998 / Thema / Seite 0

Mit korrupter Armee gegen Desperados?

Uganda ist heute von Bestechung und Bürgerkrieg beherrscht

Anton Holberg

Die oft weitgehend ethnische Grundlage der Herrschaftsstrukturen in den Staaten des subsaharischen Afrika und deren ungleichmäßige ökonomische Entwicklung sind immer wieder günstige Voraussetzungen für das Vorgehen militarisierter oppositioneller Kräfte. Das ehemals als »Schweiz Ostafrikas« betrachtete Uganda ist mit genau diesen Problemen konfrontiert.

Der ehemalige, zeitweilig als »Marxist« angesehene, Guerillaführer und jetzige Staatschef Yoweri Museveni hat das Land nach seinem Machtantritt 1986 zum regionalen Lieblingskind von Weltbank und Internationalem Währungsfonds gemacht und die führende Rolle in einer regionalen Strategie gespielt, die insbesondere den Interessen der USA sowohl gegenüber dem islamistischen Regime im Sudan als auch gegenüber den ausgesprochen pro- französischen ehemals in Ruanda und Zaire herrschenden Regime entgegengekommen ist. Und siehe da: Uganda hat Ende 1997 vom IWF einen Kredit über 138 Millionen Dollar zugesprochen ...

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