Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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14.08.2018 / Ansichten / Seite 8

Lästiger Erdogan

Kapitalflucht aus der Türkei

Lucas Zeise

Es ist immer noch nicht klar, ob der gescheiterte Staatsstreich 2016 gegen die türkische Regierung von Washington gebilligt oder sogar gefördert worden ist. Der damalige und heutige Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und seine AKP-Regierung klagen bis heute die erzkonservative moslemische Gülen-Bewegung als Urheberin des Putsches an, deren Gründer in den USA Asyl genießt. Für die Vereinigten Staaten als Mittäterin spricht, dass sie schon 1980 beim brutalen Staatsstreich der türkischen Armee gegen die Regierung beteiligt waren und dass die Präsenz der US-Armee in der Türkei enorm hoch ist. Dass Erdogan Washington schon damals lästig war, sorgt für das mögliche Motiv einer solchen Intervention.

Was jetzt in der Türkei geschieht, ist für die Regierung in Ankara weitaus gefährlicher. Es ist eine Wirtschaftskrise mit langer Ansage. Das im Zuge des Booms in die Türkei geströmte Geldkapital aus den kapitalistis...

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