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14.08.2018 / Inland / Seite 5

Manager bleibt im Knast

Langjähriger Audi-Chef Rupert Stadler scheitert mit Haftbeschwerde vor dem Münchner Landgericht

Seit acht Wochen sitzt der langjährige Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler in Untersuchungshaft – und dort muss er auch bleiben. Das Landgericht München wies seine Haftbeschwerde ab, wie eine Sprecherin am Montag mitteilte. Stadler sei dringend verdächtig, den Verkauf von Dieselautos mit falschen Abgaswerten zugelassen zu haben. Dabei habe er von den Manipulationen gewusst oder sie zumindest bewusst ignoriert. Außerdem bestehe immer noch Verdunkelungsgefahr.

Stadler war am 18. Juni in Ingolstadt festgenommen worden. Er sitzt seither im Gefängnis Augsburg-Gablingen. Die Aufsichtsräte von VW und Audi entbanden ihn damals von seinen Aufgaben als VW-Vorstand und Audi-Chef, »bis der Sachverhalt geklärt ist, der zu seiner Verhaftung geführt hat«. Seither leitet Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot das Unternehmen als kommissarischer Vorstandsvorsitzender.

Die Staatsanwaltschaft wirft Stadler und einem weiteren Audi-Vorstand Betrug vor. Nach der Aufdeckung der...

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