11.08.2018 / Feuilleton / Seite 10

Zwischen böse und sehr böse

Hisbollah in Hamburg: Eran Riklis’ Agentinnenfilm »Aus nächster Distanz« verschenkt sein Potential

Kai Köhler

Die Ausgangssituation klingt vielversprechend: Die libanesische Mossad-Informantin Mona wurde von der Hisbollah enttarnt und von den Israelis nach Hamburg evakuiert. Dort soll sie sich in einer vom Geheimdienst angemieteten Wohnung von einer Gesichtsoperation erholen. Die Mossad-Agentin Naomi soll sie zwei Wochen lang betreuen, bevor Mona mit einer neuen Identität ein neues Leben in Kanada beginnt.

Natürlich stellt sich Naomis scheinbar einfacher Auftrag bald als gefährlich heraus. Die Geheimdienste von Israel, Deutschland und den USA haben je eigene Interessen und wenig Skrupel, diese zu verfolgen. Kurdische Exilanten stellen sich als die traditionell besten Freunde Israels vor, aber kann man ihnen trauen? Sehr bald durchstreift auch ein Mordkommando der Hisbollah Hamburg. In dieser deutsch-französisch-israelischen Koprod...

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