13.08.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schmerzensgeld in Millionenhöhe

Signalurteil gegen Monsanto: US-Gericht geht davon aus, dass Glyphosat Krebs verursacht

Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar (254 Millionen Euro) Schmerzensgeld verurteilt – mit der Begründung, seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel hätten Krebs verursacht. Die Mittel hätten »wesentlich« zur Krebserkrankung des ehemaligen Hausmeisters Dewayne Johnson beigetragen, befand das Geschworenengericht am Freitag (Ortszeit) in San Francisco. Johnson ist unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und macht die Herbizide von Monsanto dafür verantwortlich. Die Geschworenenjury begründete das Urteil mit dem Versäumnis von Monsanto, den Kunden vor dem Krebsrisiko bei Anwenung des Unkrautvernichtungsmittels zu warnen. Sie stufte dies als »Heimtücke« ein. Der 46jährige Kläger hatte die Mittel als Hausmeister einer Schule im kalifornischen Benicia über Jahre hinweg verwendet. Im Zentrum des Ve...

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