11.08.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schlimmer geht immer

Deregulierung des britischen Taximarkts schreitet voran. Beim Arbeitsrecht unterbieten sich Fahrdienstleister gegenseitig

Christian Bunke

Vielleicht erinnert sich noch jemand an den September 2017, als der multinationale Taxivermittlungskonzern »Uber« von der Londoner Verkehrsbehörde aus der britischen Hauptstadt verbannt wurde. Sie hatte Uber die Lizenz nicht verlängert. Das schlug damals große Wellen. »London verschließt die Tür vor dem Fortschritt« war seinerzeit eine der üblichen Zeitungsüberschriften zu dem Thema.

Man hätte sich keine Sorgen machen müssen. Denn seit Ende Juni darf die umstrittene Onlineplattform auch in London wieder Taxifahrten vermitteln. Die Londoner Verkehrsbehörde gewährte Uber eine 15monatige Probelizenz. Dafür musste Uber einige kleinere Versprechungen machen. So darf die Plattform nur Fahrer anbieten, die eine Lizenz für die Region London haben. Außerdem sollen die Fahrer zu einer sechsstündigen Pause nach zehnstündiger Fahrt verpflichtet werden.

Uber war und ist globaler Vorreiter bei der Deregulierung des Taxigewerbes. In Großbritannien und noch spezifischer ...

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