11.08.2018 / Ausland / Seite 7

Aggressiver Akt

USA verhängen neue Sanktionen gegen Russland. Moskau spricht von Wirtschaftskrieg. Konkrete Auswirkungen kaum zu erwarten

Reinhard Lauterbach

Die von der US-Administration angekündigten neuen Sanktionen gegen Russland sind dort als »völlig unbegründet« und als »unfreundlicher Akt« aufgenommen worden. Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew sprach von einer »Erklärung des Wirtschaftskrieges« gegen sein Land. Außenamtssprecherin Maria Zacharowa wies insbesondere die US-Forderung zurück, Russland solle beweisen, dass es keine Chemiewaffen einsetze, und zu diesem Zweck internationale Inspektionen zulassen. Nach politischen Zugeständnissen, die Washington von Moskau als Voraussetzung für einen Verzicht auf die neuen Sanktionen verlangt, sieht es also nicht aus.

In der bürgerlichen Presse wird das neue US-Sanktionspaket als »unklar formuliert« (FAZ) kritisiert. Die Zeitung bemängelte am Freitag fehlendes Augenmaß der USA. Etliche Stimmen vermuten, dass das Paket mehr ein Versuch des Kongresses sei, Präsident Donald Trump nach seinem als »zu weich« aufgenommenen Verhalten gegenüber Wladimir Pu...

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