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11.08.2018 / Inland / Seite 5

Auf dem Trockenen

Dürre und Ernteausfälle bereiten auch der Binnenschiffahrt Sorgen. Auftragsrückgang bedroht vor allem kleinere Betriebe

Klaas Brinkhof

Im Hafen von Bonn herrscht zur Zeit Hochbetrieb der besonderen Art. Auf dem Gelände »türmen sich die Container auf, weil die Kran- und Gabelstaplerfahrer kaum mit der Arbeit nachkommen«, beschrieb das Magazin Binnenschiffahrt online am Donnerstag die Situation. Die Frachtschiffe, die den Rhein zu Berg befahren wollen, müssen wegen des durch die monatelange Trockenheit und fehlenden Niederschlag verursachten niedrigen Wasserstandes am Mittel- und Oberlauf leichtern. Das heißt: Ein Teil der Fracht muss raus.

Normalerweise geht es im Bonner Hafen eher beschaulich zu. Fünf bis acht Schiffe werden am Tag dort abgefertigt. Jetzt sind es doppelt so viele. »Diese ungewöhnliche Situation entwickelt sich für den Bonner Hafenbetreiber langsam zur echten Herausforderung«, hat Binnenschiffahrt online erfahren.

Im Moment sind die Schiffseigner auf dem Rhein nur noch mit einem Drittel der Fracht unterwegs. »Das erfordert erheblichen Mehraufwand. Ladungspartien, die übli...

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