11.08.2018 / Inland / Seite 4

Kommunikation ausbaufähig

Sammlungsbewegung »Aufstehen«: Basis sucht Ansprechpartner. Das ist nicht einfach

Claudia Wangerin

Wer auf keinen Fall mitmachen will, weiß für seinen Geschmack längst genug über die von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine initiierte linke Sammlungsbewegung »Aufstehen« und äußert sich seit Tagen in Blogs und Debattenbeiträgen. Wer vielleicht oder wahrscheinlich mitmachen will, wüsste dagegen gern mehr. Am Donnerstag abend trafen sich im Berliner »Anti-War-Café« potentielle Unterstützer, die noch Fragen haben.

Zu Wagenknecht, der Fraktionschefin der Partei Die Linke im Bundestag oder ihrem Ehemann Lafontaine, der die Landtagsfraktion im Saarland anführt, hat hier keiner direkten Kontakt. Es ist auch schwer, sich das Politikerpaar in dem Kellerraum mit der Regenbogenfahne für den Frieden vorzustellen. Aber immerhin fühlen sich hier Menschen von dem Projekt angesprochen, das innerparteiliche Gegner von Wagenknecht und Lafontaine als rein digitalen Werbeauftritt kritisieren.

Sie sind auf der Suche nach einer überparteilichen Bewegung, die soziale, fried...

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