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10.08.2018 / Inland / Seite 8

»Es liegt an uns, etwas zu verändern«

Kundgebung gegen Krieg und Rassismus am Sonnabend in Berlin-Kreuzberg. Ein Gespräch mit Thomas Rüland

Milan Nowak

In der BRD finden viele Demonstrationen gegen die Abschottung Europas und die Kriminalisierung der Seenotretter statt. Am Sonnabend gibt es in Berlin-Kreuzberg eine Kundgebung unter dem Motto »Let’s get united against racism and war«. Was ist geplant, und wer wird dort sprechen?

Geplant sind Redebeiträge, unter anderem von Vertretern der Seenotrettungsinitiative »Sea-Watch«, der Geflüchteteninitiativen »Lampedusa in Hamburg« und »Lampedusa Berlin« und von einem Arzt vom Rettungsschiff »Lifeline«. Dazu wird es Livemusik geben, auch von Lampedusa Moongroove – einer Band aus Hamburg, die mit Geflüchteten zusammenarbeitet. Zudem ist ein »offenes Mikro« geplant, wofür wir Geflüchtete im Görlitzer Park angesprochen haben, damit auch sie sich zu Wort melden.

Als Fluchtursache nennen Sie zum Beispiel den NATO-Krieg gegen Libyen. Wie hat sich die Lage dort durch den Krieg verändert?

Durch den Angriff ist eine legitime Regierung – wie man auch zu ihr stehen mochte ...

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