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11.08.2018 / Ausland / Seite 7

Druck auf Dhaka

Bangladesch: Schüler und Studenten wehren sich gegen chaotische Zustände auf den Straßen

Thomas Berger

Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Einsatzkräfte gegen protestierende Schüler und Studenten in Bangladesch wächst der Druck auf die Regierung in Dhaka. Durch den Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken gegen Demonstranten waren bis Anfang dieser Woche 115 Menschen verletzt worden. Schon in einer am Montag morgen (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) an die Regierung von Premierministerin Scheich Hasina appelliert, das polizeiliche Vorgehen kritisch zu untersuchen. Ebenso geht es um die Übergriffe seitens offenbar regierungsnaher Gruppen auf Protestierende, die vor allem aus der Hauptstadt gemeldet wurden.

Die Protestaktionen wurden durch einen tödlichen Unfall ausgelöst. Am 29. Juli waren zwei Collegestudenten im Alter von 17 und 18 Jahren getötet und 13 weitere verletzt worden, als ein Bus in eine wartende Gruppe gerast war. Für die Studenten der Hoch...

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