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09.08.2018 / Feuilleton / Seite 10

Ein heißer Sommer

Erste Liebe und ein Verbrechen. Christoph Jehlicka hat mit »Das Lied vom Ende« einen beeindruckenden Debütroman geschrieben

Matthias Reichelt

Erster Sex, verwirrende Gefühle, das ständige Hadern mit den Erwachsenen – all das meint »Coming of Age«. Diese und andere Probleme von Jugendlichen behandelt ein ganzes Filmgenre von François Truffaut über Éric Rohmer bis zu Richard Linklater. In der deutschen Gegenwartsliteratur hat Wolfgang Herrndorf mit dem hinreißenden Roman »Tschick« (2010) die Latte hochgelegt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Autor Christoph Jehlic­ka kann gut mithalten. »Das Lied vom Ende« ist ein stimmungsvolles und wunderbar geschriebenes Debüt, das mal nicht in den gehobenen Gesellschaftsschichten spielt, sondern im kleinbürgerlichen Angestelltenmilieu angesiedelt ist.

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, es ist immer noch heiß, die Luft flirrt. Ben und sein großer Bruder Niko verbringen mit ihrer Clique die Tage am Baggersee, der aufregender ist als das Freibad. Ben stellt sich bereits die Erzählungen seiner Klassenkameraden vor, die Urlaube in exotischen Ländern verbr...

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