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08.08.2018 / Antifa / Seite 15

Rassismus hip verpackt

»Stahlgewitter« statt Seenotrettung: Am 25. August wollen sich Aktivisten der »Identitären Bewegung« in Dresden vernetzen

Steve Hollasky

Rassismus und Nationalismus sind nicht hip. Die »Identitäre Bewegung« ist angetreten, um das zu ändern. Mittels medialer Inszenierung und ständigen Provokationen präsentiert sie sich gern jugendgemäß und frech. Insbesondere in Frankreich, Österreich und Deutschland kann sie damit Erfolge für sich verbuchen. Die Identitären wollen sich als Bewegung verstanden wissen, nicht als Organisation oder Gruppe. Dynamik statt miefiger Vereinsmeierei – und dazu ständige Vernetzung.

Hierzu soll auch ein Treffen in der sächsischen Landeshauptstadt am 25. August dienen. Unter dem Motto »Europa nostra« werben die Identitären in ihrem Mobilisierungsvideo mit Sprüchen wie: »Es bleibt unser Land!« Man komme in die »Hauptstadt der Bewegung«, nach Dresden, wie die Identitären verlauten lassen. Damit spielen sie auf die Welle rassistisch motivierter Demonstrationen seit Ende 2014 an. Doch egal wie hip sie sich auch gern geben möchten, allein ein Blick auf das Programm oder die...

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