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07.08.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Strafen erneuert

US-Sanktionen gegen Iran treten wieder in Kraft. Teheran steht vor zunehmenden Wirtschaftsproblemen

Knut Mellenthin

Seit Montag wird ein Teil der Sanktionen gegen den Iran, auf deren Anwendung die USA mit dem Wiener Abkommen vom 14. Juli 2015 verzichtet hatten, wieder praktiziert. Die Umsetzung der übrigen Maßnahmen, die Donald Trump am 8. Mai anordnete, soll am 4. November beginnen. Dadurch würde dann vollständig die Situation wiederhergestellt, die vor dem Inkrafttreten des Wiener Abkommens am 16. Januar 2016 bestand.

Die Strafmaßnahmen, die jetzt wieder angewandt werden sollen, betreffen unter anderem: den Erwerb von Dollar-Banknoten durch die iranische Regierung und die staatlichen Banken; den Verkauf von Gold und anderen Edelmetallen an den Iran; die Lieferung von Rohmetallen, Stahl und Aluminium, Graphit und Kohle sowie von Software für industrielle Prozesse; internationale Transaktionen mit der iranischen Währung Rial.

Diese Sanktionen richten sich gegen Geschäftspartner Irans außerhalb der USA. Ihnen werden schwerste Nachteile auf dem Waren- und Finanzmarkt der...

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