04.08.2018 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Mein Körper und mein Leben gehören mir«

Gespräch mit Nujiyan Günay und Nataly Jung-Hwa Han. Über die Rolle von Femiziden in bewaffneten Konflikten sowie die Aktionswoche gegen sexualisierte Gewalt in Berlin

Interview: Eleonora Roldán Mendívil

Wie kam die Aktionswoche gegen sexualisierte Gewalt zustande, und wer organisiert sie?

Nujiyan Günay:

Die Aktionswoche wird organisiert vom internationalistischen 8.-März-Bündnis aus Berlin. Sie entspringt unserem Wunsch, uns auch außerhalb der 8.-März-Demonstration zu vernetzen und zusammen zu organisieren. Der Schwerpunkt der Aktionswoche liegt auf der Geschichte der jesidischen Frauen sowie auf der der sogenannten Trostfrauen. Der 3. August bildete den Auftakt unserer Aktionswoche – der vierte Jahrestag des Genozids und Femizids an den Jesiden und Jesidinnen durch den »Islamischen Staat«, IS, in Sengal (arabisch: Sindschar, jW). Der 3. August wurde seitdem auch als internationaler Tag gegen Femizide ausgerufen. Der 14. August ist der Internationale Tag des Gedenkens an die »Trostfrauen«, und mit ihm beenden wir die Woche. Der Wunsch nach Verbindung und Sichtbarmachung dieser beiden Daten war auch ein Grund, weshalb die Idee zustande kam.

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