04.08.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Chinesische Ursachen

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Das scheint ja nur ein kleines Detail zu sein: Die Wachstumsrate in der Euro-Zone war im ersten Quartal mit 0,3 Prozent nur einen Hauch schwächer als im ersten. Dieser von Eurostat am Dienstag verbreitete Wert zeigt die Steigerung der Gesamtleistung (Bruttoinlandsprodukt, BIP) des Euro-Gebietes von einem Quartal zum nächsten. Wenn da vier Vierteljahre mit einer solchen Steigerung zusammenkommen, hat man im Jahr mindestens eineinhalb Prozent beisammen. Das ist nur etwa halb soviel wie im Vorjahr, aber doch mehr als Stagnation. Nun hatten die Claqueure des ökonomischen Wachstums – etwa das deutsche Wirtschaftsministerium – vor drei Monaten beschwichtigt, die gemeldete Wachstumsrate im ersten Quartal sei von Sonderfaktoren beeinflusst gewesen und deshalb mit plus 0,4 Prozent so außergewöhnlich niedrig ausgefallen. Das mit den Sonderfaktoren hat sich erledigt. Die Realisten vom Jahresanfang werden recht behalten. Das Wa...

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