31.07.2018 / Inland / Seite 8

»Mit Lippenbekenntnissen könnten wir Wände tapezieren«

Auch in Köln wird linkes Zentrum bedroht. OB Reker sendet widersprüchliche Signale. Ein Gespräch mit Kim Wolnosc

Jan Greve

Bereits seit längerem wird über die Zukunft des Autonomen Zentrums Köln gestritten. Worum geht es?

Die Debatte begann 2010. Damals wurde eine ehemalige Kantine in Köln-Kalk besetzt und als Autonomes Zentrum genutzt. Am Ende konnten wir uns mit der Stadt einigen, die uns ein Ersatzgebäude anbot. 2012 sind wir dann in die Luxemburger Straße gezogen. Wir liegen hier in direkter Uninähe und am Ende einer Grünanlage, die das gesamte Kölner Zentrum umgibt. Das Ergebnis einer damaligen Untersuchung im Auftrag der Stadt war, dass es zu diesem Standort keine Alternative gibt, es also an anderen passenden Gebäuden mit vergleichbaren Voraussetzungen im kommunalen Besitz fehlt. Dass die Grünfläche irgendwann bis zum Rhein erweitert werden soll, war da schon bekannt.

Die Stadt hat uns jetzt mitgeteilt, dass unser Zentrum im Weg steht. Allerdings wurden für ein Tierheim sowie für das Parkhaus eines Justizgebäudes Ausnahmeregelungen getroffen. Ebenso wie für das histori...

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