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31.07.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Die Ökologie nicht länger als Feind betrachten«

Anhaltende Hitzewelle sorgt für Ernteausfälle. Ökologische Agrarwende kann den Klimwandel dämpfen. Ein Gespräch mit Michael Müller

Marc Bebenroth

Heute treffen sich Vertreter von Bund und Ländern, um über die Witterungsschäden in der Landwirtschaft zu beraten. Der Deutsche Bauernverband fordert staatliche Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Euro. Wird die aktuelle Trockenperiode eine Ausnahmeerscheinung bleiben?

Der Trend ist eindeutig. Wir werden entweder im Frühjahr sehr viel längere Starkregenperioden oder im Sommer anhaltende Hitzewellen haben. Das wird eines der üblichen Extreme in Europa sein. In Mitteleuropa trifft der Klimawandel besonders trockene Regionen wie zum Beispiel Brandenburg. Aber auch die Alpenregionen werden ihn zu spüren bekommen.

Die Dürre ist für zahlreiche Landwirte existenzbedrohend. Die Milchbauern fordern jetzt höhere Preise. Was muss mittel- und langfristig getan werden?

Den Bauern muss man natürlich helfen. Ganz allgemein müssen Infrastrukturen, landwirtschaftliche Regionen und das ländliche Leben überhaupt gesichert werden. Aber erstens ist auch die Landwirtscha...

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