26.07.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Billigflieger am Boden

Ryanair-Flugbegleiter in vier Ländern im Streik. Konzern droht mit Stellenabbau

Streiks sollen die Kapitalseite nicht zuletzt auch ökonomisch treffen. Bei Fluggesellschaften bietet sich da insbesondere die lukrative Urlaubszeit an, um mit Arbeitsniederlegungen höhere Löhne und bessere Bedingungen durchzusetzen. So auch am Mittwoch beim irischen Billigflieger Ryanair. Wegen eines Ausstands von Flugbegleitern in vier Ländern musste die Airline europaweit mindestens 300 Flüge absagen. Das entspricht rund zwölf Prozent der täglich durchgeführten Flüge des Konzerns.

Die für zwei Tage geplanten Arbeitsniederlegungen betrafen vor allem die Ryanair-Basen in Spanien, Portugal und Belgien. Unklar waren am Mittwoch laut dpa zunächst noch die Auswirkungen eines Streikaufrufes der italienischen Gewerkschaft CGIL an die dort stationierten Beschäftigten. Ein Ryanair-Sprecher habe aber bestätigt, dass »grundsätzlich alle« von der Airline in Italien ange...

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