25.07.2018 / Ausland / Seite 7

Alte Ordnung, neue Köpfe

Auf Gipfeltreffen der BRICS-Staaten in Johannesburg soll das globale Wirtschaftssystem gefestigt werden

Christian Selz, Kapstadt

Am heutigen Mittwoch kommen in Johannesburg die Staats- und Regierungschefs der fünf BRICS-Länder zusammen. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa empfängt zu dem dreitägigen Gipfel die Repräsentanten Brasiliens, Russlands, Indiens sowie Chinas, dessen Präsident Xi Jinping schon am Dienstag zu bilateralen Gesprächen anreiste. Die Volksrepublik erscheint mehr denn je als treibende Kraft der Gruppe. Und mit ihr ist aus der Zusammenarbeit ambitionierter Staaten des »globalen Südens« eine wirtschaftlich starke Organisation entstanden.

Entsprechend selbstbewusst waren die Verlautbarungen vor dem zehnten BRICS-Gipfel. Die Mitgliedsländer sollten »die ökonomische Globalisierung und den Multilateralismus beharrlich unterstützen«, forderte Chinas Finanzminister Liu Kun in einer Stellungnahme auf der Internetseite seines Ministeriums. »Unilateralismus und Protektionismus jeglicher Art« müsse die BRICS-Gruppe »unmissverständlich entgegentreten«, erklärte Liu weiter. U...

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