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25.07.2018 / Ausland / Seite 6

US-Blockade bremst Tesla aus

Kalifornischer Autobauer von Wirtschaftskrieg Washingtons betroffen. Der Grund ist Kobalt aus Kuba

Volker Hermsdorf

Obwohl Donald Trump vorgibt, die heimische Industrie zu schützen, wurde ausgerechnet der US-Elektroautohersteller Tesla jetzt ein Opfer des von ihm verschärfen Wirtschaftsblockade gegen Kuba. Auch der japanische Elektronikkonzern Panasonic und die kanadische Bergbaufirma Sherritt International sind von der jüngsten extraterritorialen Ausweitung der US-Blockade betroffen, die von 191 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen Jahr für Jahr verurteilt wird.

Das Unternehmen Tesla mit Sitz in Palo Alto gilt als Pionier beim Bau von Automobilen mit Batterien aus Lithium-Ionen-Akkus. Genau das bescherte dem Autobauer Ende Juli unerwartete Negativschlagzeilen. Die Verantwortlichen der Firma hatten den eigentlichen Grund dafür, nämlich die völkerrechtswidrige Ausweitung der US-Blockade, nicht zu verantworten. Panasonic, einziger Akkuzulieferer von Tesla, hatte das zur Herstellung der Energiespeicher erforderliche Metall Kobalt von Sherritt International bezog...

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