25.07.2018 / Inland / Seite 5

Strafzölle wären verkraftbar

Deutsche Autobauer produzieren in Nordamerika und wären von US-Importabgaben kaum betroffen

Am heutigen Mittwoch empfängt US-Präsident Donald Trump EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Washington. Hauptthema der Gespräche wird der Handelskonflikt beider Wirtschaftsmächte sein. Zuletzt hatte Trump Strafzölle auf importierte Autos aus der EU ins Spiel gebracht. »Zölle sind das größte!« frohlockte Trump am Dienstag auf Twitter.

Im Jahr 2017 wurden, laut Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut an der Universität Duisburg-Essen, in den USA insgesamt 17,2 Millionen Fahrzeuge verkauft. Ein Drittel davon wurde importiert. Die eingeführten neuen Pkw hatten laut US-Handelsministerium einen Wert von 191 Milliarden Dollar (163 Milliarden Euro). Autos aus den Nachbarländern Mexiko und Kanada machten dabei den größten Teil mit 47 beziehungsweise 43 Milliarden Dollar aus. Danach folgten Japan mit 40 Milliarden und Deutschland mit 20 Milliarden Dollar.

Dem europäischen Branc...

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