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20.07.2018 / Feuilleton / Seite 10

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Astrid Holleeders Lebensbeichte ist ein eindrückliches Zeugnis aus dem niederländischen Verbrechermilieu

André Weikard

Astrid Holleeder hat gelernt, sich nie zu betrinken. Jedenfalls nicht, wenn Fremde zugegen sind. Nicht, aus gesundheitlichen Erwägungen, schon gar nicht aus moralischen. Doch wer trinkt, redet. Und wer redet, verrät womöglich Geheimnisse. Und davon gab es in der Familie Holleeder viele. So viele, dass die Geschwister am Telefon nie den Ort ihres Treffpunkts nennen, ihr Auto abstellen und aussteigen, um sich zu unterhalten, ja, überhaupt gewohnheitsmäßig in für Außenstehende unverständlichen Andeutungen miteinander sprechen.

Willem »Wim« Holleeder, der älteste Spross der Familie, galt lange als einer der Kriminellenbosse der Niederlande. Mit wechselnden Cliquen kontrollierte er das Rotlichtmilieu. Die Entführung des Brauereimilliardärs Alfred Heineken Anfang der 1980er Jahre machte ihn berühmt – und reich. Denn das Lösegeld wurde nur teilweise gefunden und legte den Grundstein für Holleeders Unterweltimperium, das er nach seiner Freilassung aus der Haft au...

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