19.07.2018 / Feuilleton / Seite 10

Verhinderter Höhlenretter

Thomas Wagner

Anfang Juli sorgten sich Menschen weltweit um das Schicksal einer Jugendfußballmannschaft, die über zwei Wochen tief in einer thailändischen Höhle feststeckte. Zahlreiche Höhlentaucher reisten an, um dabei zu helfen, die zwölf Kinder und Jugendlichen und ihren Trainer zu retten. Das Unterfangen erschien vielen als beinahe hoffnungsloses Rennen gegen die Zeit. Vor Ort wurden Rettungspläne ersonnen.

Ein Unternehmer aus dem Silicon Valley glaubte, die zündende Idee zu haben. »Warum nicht auf die Schnelle ein Mini-U-Boot bauen, um die Kleinen herauszuholen?« überlegte sich Elon Musk. Der Vorstandsvorsitzende des Elektroautobauers Tesla und Gründer des Raumfahrtunternehmens Space X kündigte an, aus Teilen von Space-X-Raketen ein Unterseeboot in Kindergröße bauen zu lassen und dieses dem Rettungsteam zur Verfügung zu stellen. Am 9. Juli twitterte er, nach Thailand gereist zu sein, um den Helfern vor Ort sein in Nullkommanix zusammengebautes Gefährt höchstpersön...

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