Gegründet 1947 Freitag, 22. Februar 2019, Nr. 45
Die junge Welt wird von 2161 GenossInnen herausgegeben
18.07.2018 / Ansichten / Seite 8

Durst nach Profiten

Handelsabkommen JEFTA unterzeichnet

Ralf Wurzbacher

Bald könnte in Deutschland das Wasser knapp werden. Nicht, weil es davon plötzlich weniger gibt. Sondern? Weil es zum Geschäftsobjekt werden soll. Und wo zum urmenschlichen Bedürfnis nach dem Lebenselixier der Durst nach Profiten kommt, ziehen die Kosten wie von Gotteshand an. So gebietet es die allmächtige Marktwirtschaft und der Bürger hat es zu schlucken. Überall, wo Wasser schon eine Ware ist, geht die Qualität den Bach runter und der Preis steil nach oben – in Portugal fast um das Vierfache. In England und Wales macht es sich tatsächlich rar: Wegen maroder Leitungen versickern 20 Prozent im Boden.

Jetzt also mit JEFTA. Konnte die hierzulande noch überwiegend gemeinnützig organisierte Wasserwirtschaft bis dato recht erfolgreich gegen die Begehrlichkeiten der Neoliberalen abgeschirmt werden, droht mit dem EU-Japan-Abkommen der große Dammbruch. Um wie viel es dabei geht, zeigt sich daran, dass bis z...

Artikel-Länge: 2833 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €