18.07.2018 / Ansichten / Seite 8

Durst nach Profiten

Handelsabkommen JEFTA unterzeichnet

Ralf Wurzbacher

Bald könnte in Deutschland das Wasser knapp werden. Nicht, weil es davon plötzlich weniger gibt. Sondern? Weil es zum Geschäftsobjekt werden soll. Und wo zum urmenschlichen Bedürfnis nach dem Lebenselixier der Durst nach Profiten kommt, ziehen die Kosten wie von Gotteshand an. So gebietet es die allmächtige Marktwirtschaft und der Bürger hat es zu schlucken. Überall, wo Wasser schon eine Ware ist, geht die Qualität den Bach runter und der Preis steil nach oben – in Portugal fast um das Vierfache. In England und Wales macht es sich tatsächlich rar: Wegen maroder Leitungen versickern 20 Prozent im Boden.

Jetzt also mit JEFTA. Konnte die hierzulande noch überwiegend gemeinnützig organisierte Wasserwirtschaft bis dato recht erfolgreich gegen die Begehrlichkeiten der Neoliberalen abgeschirmt werden, droht mit dem EU-Japan-Abkommen der große Dammbruch. Um wie viel es dabei geht, zeigt sich daran, dass bis z...

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