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16.07.2018 / Feuilleton / Seite 10

Die große Ausnahme

Zum Tod des kommunistischen Historikers Hans Hautmann (1943–2018)

Winfried Garscha

Nicht nur innerhalb der etablierten Historikerzunft, auch unter Linken zählt die Geschichte Österreichs nicht unbedingt zu jenen Themen, denen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Dass der Tod eines österreichischen Historikers in der BRD ein gewisses Echo hervorruft, hat sicher auch damit zu tun, dass Hans Hautmann enge Kontakte nach Deutschland unterhielt – sei es als Vortragender im Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke, als Teilnehmer an Veranstaltungen der »Hellen Panke« der Berliner Rosa-Luxemburg-Stiftung oder als Autor der Marxistischen Blätter und der jungen Welt. Der eigentliche Grund liegt aber in der Ausnahmestellung, die dem Verstorbenen als Historiker der Arbeiterbewegung unter der in Österreich besonders kleinen Schar marxistischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zukam. So ist seine 1987 erschienene, mehr als 800 Seiten starke Habilitationsschrift über die »Geschichte d...

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