14.07.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

US-Sanktionen wirken

Immer mehr Banken stellen Zahlungsverkehr mit dem Iran ein. Teheran will Guthaben aus Deutschland in Sicherheit bringen

Knut Mellenthin

Geschäfte mit dem Iran werden immer schwieriger, weil auf Druck der USA kaum noch ein regulärer Finanztransfer möglich ist. Am Donnerstag meldete das Handelsblatt, dass die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zum 31. Juli den Zahlungsverkehr mit dem Iran einstellen wird. Die übrigen deutschen Landesbanken haben diesen Schritt schon früher vollzogen. Ebenfalls aus dem Iran-Geschäft ausgestiegen sind die Commerzbank und die Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank (DZ Bank), während die Deutsche Bank gegenüber dem Handelsblatt betonte, man sei auf diesem Gebiet »immer schon zurückhaltend« gewesen.

Ebenfalls am Donnerstag berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass Japans größte Bank, die Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG), alle Transaktionen mit dem Iran einstellen wird. Diesem Schritt folgte am selben Tag die Mizuho Financial Group. Über die MUFG werden die meisten japanischen Ölkäufe im Iran abgewickelt.

Am Donnerstag wurde zudem bekannt, dass Behörde...

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