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07.12.2002 / Ausland / Seite 7

Straffreiheit als Ziel

Kolumbien: Nach Waffenstillstand legale Integration der Paramilitärs in Verteidigungsstruktur befürchtet

Dario Azzellini

Der Großteil der rechtsextremen kolumbianischen paramilitärischen Verbände, vereint in der Dachorganisation AUC, kündigte einen einseitigen Waffenstillstand ab dem 1. Dezember an. Der Initiative der Gruppen unter Führung der Großgrundbesitzer und Drogenunternehmer Carlos Castaño und Salvatore Mancuso, die etwa 80 Prozent der Paramilitärs des Landes ausmachen, schlossen sich auch weitere Verbände an, so daß nun insgesamt 95 Prozent der Paramilitärs dem Vorschlag eines Waffenstillstandes zustimmen.

Die AUC erklärten ihre Bereitschaft, unmittelbar Friedensgespräche mit der Regierung aufzunehmen, die von der katholischen Kirche, der Organisation Amerikanischer Staaten (OEA) und der UNO begleitet werden sollen. Die Regierung solle jedoch die Paramilitärs als politischen und militärischen Akteur im kolumbianischen Konflikt anerkennen – was bisher national und international von Guerillas, Gewerkschaften, Basis- und Menschenrechtsorganisationen strikt abgeleh...

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