14.07.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Die entführten Schülerinnen von Chibok

Noch werden mehr als 100 der im Jahr 2014 verschleppten Mädchen vermisst – und etliche weitere

Christian Selz, Kapstadt

Ihren wohl weltweit am stärksten wahrgenommenen – und geächteten – Angriff verübte die Miliz »Boko Haram« in der Nacht zum 15. April 2014 auf ein Internat in der Stadt Chibok im nigerianischen Bundesstaat Borno. Die Aufständischen entführten dort 276 Schülerinnen, von denen 112 bis heute als vermisst gelten. Wie das nigerianische Militär später infolge eines Berichts von Amnesty International eingestand, war die Armee zwar vier Stunden vor der Attacke gewarnt worden, hatte sich aber nicht im Stande gesehen, das Internat zu schützen.

In den Monaten nach dem Überfall gelang 57 Mädchen die Flucht, in den folgenden Jahren wurden weitere freigelassen – einige von ihne...

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