13.07.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Erniedrigte und Beleidigte

Seit drei Monaten steht die Streikfront der Eisenbahner gegen die Privatisierungspläne des französischen Präsidenten

Hansgeorg Hermann, Paris

Die französischen Eisenbahner wollen ihren Kampf gegen die Privatisierung und den Verlust des Beamtenstatus auch in den kommenden Ferienwochen fortsetzen. Obwohl die »Reform« des bisher staatlichen Schienenbetriebs SNCF inzwischen von Regierung und Parlament verabschiedet wurde, kämpfen die »Cheminots« weiter um ihre Rechte. Sie wollen im Vorfeld der in fünf Tagen anstehenden ersten Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag »Druck auf Präsident Emmanuel Macron und das SNCF-Management ausüben«, wie Sprecher der Gewerkschaften in dieser Woche erklärten.

Vertreter der acht zuständigen Syndikate und des Managements trafen sich am Mittwoch nachmittag in Paris zu einer ersten Gesprächsrunde, in der die »soziale Agenda« für den künftigen SNCF-Betrieb ausgehandelt werden sollte. Staatschef Macron will die Verhandlungsführer der Gewerkschaften und der Eisenbahner am 17. Juli im Élysée-Palast empfangen. Im Nachrichtenkanal BFM TV sagte Pascal Pavageau, der neue G...

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